Kunstbahnrodler fahren optimistisch nach Igls
ÖRV- Team vor dem Heim- Weltcup stark, Team-Staffel Sieg in Winterberg
INNSBRUCK.
Österreichs Kunstbahnrodler präsentieren sich eine Woche vor dem Heimweltcup im Igler Eiskanal in toller Form: Mit Rang 2 durch die Schiegl-Cousins im Doppelsitzer und Rang 4 durch Daniel Pfister sowie dem Sieg im Team-Staffel-Bewerb in der Besetzung Schiegl /Schiegl, Daniel Pfister, Nina Reithmayer vor Gastgeber Deutschland hat sich das ÖRV Team in Winterberg, dem ersten Weltcup- Schauplatz dieser Saison auf europäischem Boden, ausgezeichnet geschlagen.
Cheftrainer Rene´ Friedl: "Dass wir hier in Winterberg so gute Ergebnisse errodeln konnten kommt selbst für mich überraschend. Diese Eisröhre zählt nicht gerade zu unseren Lieblingsbahnen. Die Schiegls haben wieder zur alten Konstanz gefunden, Daniel Pfister hat sich endgültig in der vordersten Weltklasse etabliert. Ein Podestplatz von Pfister ist nur noch eine Frage der Zeit - vielleicht klappt´s schon in Igls."
Auch für die Organisatoren des Innsbrucker Weltcups rund um Sportdirektor Markus Prock sind die aktuellen Erfolge natürlich wichtig: "Wir werden am kommenden Samstag und Sonntag ein richtiges Rodelfest bei freiem Eintritt veranstalten. Neben dem Sport soll auch die Unterhaltung nicht zu kurz kommen, wir haben ein großartiges Rahmenprogramm auf die Beine gestellt, hier ist für jeden etwas dabei". Auch aus sportlicher Sicht erhofft sich ein optimistischer Markus Prock tolle Resultate in Igls: "Bei den Doppelsitzern sind alle drei heimischen Paare (Schiegl/Schiegl, Linger/Linger, Penz/Fischler) für den Sieg gut. Die Herren rund um Daniel Pfister und Martin Abentung erwarte ich auch ganz vorne und bei den Damen sollte es schon gelingen, zwischen Rang drei und fünf mitzurodeln".
Worauf Österreichs Rodler jedoch am meisten hoffen: "Viele Zuschauer an der Bahn, das peitscht uns beim Rennen dann noch einmal nach vorne, so "Jungpapa" Markus Schiegl abschließend."
07.12.2007
Kunstbahnrodler in Winterberg mit Außenseiterchancen
Doppelsitzer- "Nachwuchs" bei den Schiegls
INNSBRUCK.
Am kommmenden Wochenende ist das hochsauerländische Winterberg (D) Schauplatz der dritten Station im Weltcup der Kunstbahnrodler. Bei unwirtlichen aüsseren Bedingungen konnten die heimischen Asse in den Trainingsläufen der letzten Tage wenig Aufschluss über die tatsächliche Leistungsstärke erzielen. Sportkoordinator Robert Manzenreiter: " Die deutschen Rodler dürften hier wieder eine Macht sein, das ist das Einzige was ich mich heute schon zu sagen getraue. Wir trainieren in der Gruppe gemeinsam mit Italien und hier mit Armin Zöggeler- hier können wir speziell bei den Herren überraschend gut mithalten. Daniel Pfister und der junge Wolfgang Kindl konnten hier bereitsTrainingsbestzeiten erzielen, das heißt schon was." Bei den Doppelsitzern haben die Schiegls in den ersten Trainingsläufen überzeugen können, sind jedoch Mittwoch kurzfristig aus Winterberg abgereist. Hintermann Markus und Freundin Birgit wurden stolze Eltern eines Moritz. "Die Schiegls können am Freitag noch zwei Trainingsläufe nachholen, ich hoffe dass sich die beiden wieder so gut schlagen wie in den ersten Trainingstagen". Nicht so gut zurecht kommen derzeit die Olympiasieger Andreas und Wolfgang Linger mit der eher leichten aber schnellen Eisröhre in Winterberg: "Im Hochgeschwindigkeitsteil haben die beiden noch Schwierigkeiten im Labyrinth", so Manzenreiter. Bei den Damen werden Veronika Halder und Nina Reithmayer kaum in die deutsche Vormachtstellung eingreifen können.