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Rodel- Nachwuchs schwitzt für den kommenden Winter

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Kurse in Faak und gemeinsam mit dem Schinachwuchs im TWZ Innsbruck


INNSBRUCK.

Andi Linger, Tobias Schiegl, Daniel Pfister ,Nina Reithmayer, Rodellegende Markus Prock – das sind die aktuellen Idole des heimischen Rodelnachwuchses im Kunstbahnlager. All diesen Jugendlichen ist ein Ziel gemeinsam: Möglichst bald in die Fußstapfen ihrer Vorbilder hineinzurodeln. 


TWZ Trainingsgruppe Rodeln und Schi


Fast 70 SportlerInnen im Alter von 8-15 Jahren trainieren im Leistungszentrum Kunstbahnrodeln unter der Leitung von Sportwissenschaftlerin Sandra Lembert in mehreren Gruppen zumindest dreimal wöchentlich mit ausgebildeten Trainern - darunter auch die ehemaligen Weltklasse- Rodler Simone Eder und Markus Kleinheinz-  um sich im kommenden Winter in ihren Altersklassen international entsprechend zu etablieren.


TWZ_Koordinationstraining


Neben den rodelspezifischen Einheiten soll gerade in diesen Altersklassen auch der Spaß beim Training nicht zu kurz kommen: „Wir legen viel Wert auf eine gute sportliche Allgemeinausbildung, insbesondere im Bereich Koordination. Dies kann in spielerischer Weise sehr gut vermittelt und trainiert werden“, so Sandra Lembert und BLZ- Chef Markus Prock unisono.

Highlights für die angehenden Rodelstars sind natürlich Trainingskurse gemeinsam mit dem Nationalteam, so wie kürzlich am Faaker See im dortigen Bundessportheim.


li: TWZ Krafttraining

re: unsere Olympiasieger mit Vorarlberger Nachwuchs in Faak


Teil des Sommertrainings: tatzeln auf tartan


„Für die Motivation der Kids ist so ein gemeinsames Trainingslager natürlich Gold wert, vor allem weil unsere Rodelasse sehr kollegial mit unseren Youngsters umgehen und auch mit guten Tipps nicht sparen. Man merkt, dass hier das Training doch um vieles leichter fällt. Vor allem sieht der Nachwuchs, was die „Großen“ alles draufhaben“, so Lembert weiter. 


Ein wesentlicher Baustein auf dem Weg zu sportlichen Spitzenleistungen ist die sportwissenschaftliche Betreuung der Rodeltalente. Im Trainingswissenschaftlichen Zentrum „Pulverturm“ in Innsbruck werden schon seit Jahren standardisierte Testmethoden angewandt, deren Ergebnisse in die Trainingsplanerstellung mit berücksichtigt werden. Gemeinsam mit dem Schinachwuchskader Bezirk Innsbruck- Nord konnten sich die Rennrodler in 5 Tagen von ihrer Leistungsfähigkeit beim Krafttraining, Turnen, Schwimmen, Wasserspringen, in der Leichathletik und beim Beachvolleyball überzeugen. Sandra Lembert, selbst ausgebildete Sportwissenschaftlerin: „Gerade das gemeinsame Training auch mit Athleten anderer Sportarten ist für Jugendliche eine besondere Herausforderung. Einerseits lernen sie die jeweils andere Sportart und deren Gepflogenheiten und auch neue Freunde kennen, andererseits wollen sie natürlich gegenüber Talenten aus anderen Sportarten ihre Fähigkeiten  ganz besonders unter Beweis stellen.“ Sehr zufrieden bilanziert Markus Prock: „Die Aufbauarbeit der vergangenen Jahre zeigt auf jeden Fall Früchte. Neben Medaillen bei Junioren- Weltmeisterschaften sind unsere Rodler auch bei allen Nachwuchsrennen im In- und Ausland ganz vorne mit dabei. Ich bin mir sicher, dass dies auch im kommenden Winter so sein wird. Unser Leistungszentrum ist auf jeden Fall ein Aushängeschild des österreichischen Sports!"

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