Rodelverband Austria
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Olympia 2010

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18.02.2010

Doppeltes Doppel-Gold für Andreas und Wolfgang Linger
Nach Turin auch in Whistler Olympiasieg für das Brüderpaar aus Absam

WHISTLER. Angesagte Medaillen sind am schwierigsten zu erreichen - einige aktuelle Beispiele gibt es bereit bei diesen Olympischen Spielen in Vancouver bzw. Whistler
Beinahe angesagt war nach den fulminanten Trainingsergebnissen auch ein neuerlicher Olympiasieg unseres Parade-Doppelsitzergespannes Andreas und Wolfgang Linder - und diese Ansage hielt auch: Mit zweimaliger Laufbestzeit wiederholte das Absamer Brüderpaar dieses olympische Kunststück und rodelte klar auf das Siegerpodest vor dem lettischen Brüderpaar Sics/Sics und den Deutschen Leitner/Resch, welch sich bei ihrem allerletzten Rennen noch einmal eine Bronzemedaille sichern konnten.



Nicht so gut ging es den Langkampfner Cousins Tobias und Markus Schiegl - die beiden beendeten das Rennen auf dem für sie nicht zufriedenstellenden 8. Platz. Für eine Schrecksekunde unter den tausenden Zuschauern aber auch Trainern sorgten die Schiegls im ersten Rennlauf mit einer spektakulären Einlage in der Zielkurve der Hochgeschwindigkeitsbahn - doch abgesehen von ein paar blauen Flecken ist hier Gott sei Dank nichts passiert.


Tobias und Markus Schiegl

Freudestrahlend, aber auch nachdenklich kommentieren die frischgebackenen Olympiasieger ihren neuerlichen Triumph: "Für uns war der Druck nach dem Training schon groß - wir haben gewusst dass wir es hier selbst in der Hand haben zu gewinnen. Im zweiten Lauf nach dem schwierigen Starteck haben wir uns gedacht - jetzt kann und darf uns eigentlich nichts mehr passieren. Aber wir wollen auch in der Stunde unseres Sieges nicht auf die Tragödie vergessen, welche sich vor wenigen Tagen hier ereignet hat. Uns wurde ganz brutal nahe gebracht dass es viel wichtigere Dinge im Leben gibt", so die
beiden unisono.
Mit einer Gold- und einer Silbermedaille (Nina Reithmayer) kann der ÖRV auf eine der erfolgreichsten Olympischen Winterspiele seit der Aufnahme des Rennrodelsports ins olympische Programm im Jahre 1964 zurück blicken.

Österreich belegt in der Rodel- Nationenwertung hinter Deutschland den hervorragenden 2. Rang!





17.02.2010

ÖRV- Sensationsmedaille im olympischen Damenrennen
Nina Reithmayer rodelt zu Silber, Veronika Halder wird 12.

WHISTLER. Was nach dem ersten Renntag im olympischen Damenbewerb noch nicht mehr als eine große Hoffnung war ist nun freudige Realität: Nina Reithmayer errodelte mit 4 starken Rennläufen die Silbermedaille für Österreich, geschlagen nur von der großen Favoritin Tatjana Hüfner aus Deutschland. Hinter Nina konnte sich Natalie Geissenberger (GER) die Bronzemedaille sichern.


Nina Reithmayer holt Olympisches Silber!
Entsprechend groß ist der Jubel bei der frischgebackenen Silbermedaillengewinnerin: „Heute ist ein Traum für mich in Erfüllung gegangen, ein Traum für deren Erfüllung ich in den letzten Jahren hart hingearbeitet habe“, so Nina freudestrahlend.


vlnr: Veronika Halder, Angelika Neuner und Silber-Gewinnerin Nina Reithmayer
 
Nina Reithmayer weiter: „Ich möchte an dieser Stelle auch allen danken, die mir in den letzten Jahren beigestanden sind, hier speziell meinen Trainern im Verband  und natürlich meinen Eltern.“
An dieser Stelle auch ein Kompliment an alle hier in Whistler anwesenden Rodler, Betreuer und Medienvertreter aus aller Welt: Jeder freut sich mit unserer Nina über diese Silbermedaille – ein schöneres Zeichen für die in der Rodelfamilie gelebte Fairness gibt es nicht!
Veronika Halder, unsere zweite Athletin bei diesen Olympischen Winterspielen, klassierte sich an 12. Stelle. Ganz zufrieden war Veronika nicht: „Ich hätte mir im Vorfeld schon eine etwas bessere Platzierung erwartet. Leider bin ich mit dem Starteck (Einfahrt Kurve 6) auch nicht ganz zurecht gekommen – da habe ich schon zuviel Zeit gleich am Anfang liegen gelassen“, so die Sportlerin aus Mühlbachl.



15.02.2010

Starke mannschaftliche Vorstellung unserer Rodel- Herren bei Olympia
Daniel Pfister 6., Wolfgang Kindl 9. und Manuel Pfister 10.

WHISTLER: Zu durchwegs starken Ergebnissen rodelten unsere Olympiastarter- Rodler beim aufgrund des tragischen Unfalles vom Damenstart gestarteten Herren- Rennen in Whistler: Nach vier Rennläufen klassierte sich der 23jährige Daniel Pfister auf Rang 6, unser 21jähriger Wolfgang Kindl als 9. und Manuel Pfister (ebenfalls erst 21 Jahre jung) als 10. runden ein ausgezeichnetes Teamergebnis ab.
Entsprechend zufrieden zeigt sich die Mannschaftsführung, natürlich auch die Athleten: „Wenn mir einer vor den Spielen gesagt hätte dass wir alle Rodler unter die ersten 10 bringen hätte ich mir nur gedacht – schön wär´s“, so Cheftrainer Rene Friedl, welcher mit seinem gesamten Trainer- und Betreuerteam hervorragende Arbeit leistet. Markus Prock ergänzt: „Wir haben sicherlich das jüngste Herrenteam aller Nationen hier am Start gehabt – ich bin mit den Leistungen unserer Burschen absolut zufrieden.“

Stimmen unserer Olympia – Rodler Herrenbewerb:


Daniel Pfister (6.): Für mich war´s kein Nachteil dass vom Damenstart gestartet wurde. Ich habe von Lauf zu Lauf mehr Selbstvertrauen bekommen und bin natürlich mit meinem 6. Olympiarang sehr glücklich! Ein wirklich gelungener Abschluss einer für mich nicht ganz einfachen Saison.

Wolfgang Kindl (9.): Das waren meine ersten olympischen Spiele, ich hatte vier gleichmäßige Läufe und bin mit meinem Endergebnis wirklich zufrieden. Ein Wahnsinn war die Stimmung entlang des Eiskanals – da bekommt man wirklich Gänsehaut.


Manuel Pfister (10.):
Für mich war´s schade dass auf den Damenstart zurückgegangen wurde – ich war vom Herrenstart immer bei den Schnellsten mit dabei. Aber ich muss das so in Anbetracht der Umstände  auf jeden Fall akzeptieren. Nach den zwei Trainingsläufen, die wir vor dem Rennen noch vom Damenstart hatten hätte ich nie geglaubt dass ich auf Platz 10 rodeln könnte – einfach super!


12.02.2010

Sehr geehrte Damen und Herren,
nach dem tragischen Unglücksfall darf ich Sie hiermit über den weiteren Fortgang des Rodeltrainings und - rennens  im Rahmen der Olympischen Winterspiele 2010 (jeweils Whistler Ortszeit) informieren:

Samstag,13.2.2010
08:00 Uhr 6. Trainingslauf Herren
10:00 Uhr 7. Trainingslauf Herren

12:00 Uhr: Trainig Damen Gruppe B
14:00 Uhr: Training Damen Gruppe A (mit Nina Reithmayer, Veronika Halder)

17:00 Uhr: 1. Rennlauf Herren
19:10 Uhr: 2. Rennlauf Herren

Weiters verweise ich auf den FIL- Pressetext zum Unfall unter
http://www.fil-luge.org/index.php?id=335&L=1&tx_ttnews[cat]=&tx_ttnews[backPid]=331&tx_ttnews[tt_news]=11565

Ebenso darf ich Sie darüber informieren, dass am Samstag, 13.2. um 08:30 Uhr Ortszeit eine Pressekonferenz der FIL im Media Center des Whistler Sliding Centers stattfinden wird. Bei dieser Pressekonferenz wird FIL- Präsident Josef Fendt, FIL- Generalsekretär Svein Romstadt und VANOC- Vizepräsident Tim Gayda anwesend sein.

Aufgrund der aktuellen Ereignisse stehe ich Ihnen heute auch in den Nachststunden (Ortszeit) für E-mail Anfragen bzw. Anrufe am Handy zur Verfügung.

Mit sportlichen Grüßen,
Österreichischer Rodelverband  (ZVR 057900911)
Ing. Christoph Schweiger, Generalsekretär
Stadionstraße 1, 6020 Innsbruck
Tel.: +43 (0) 512 579994
Fax: +43 (0)512 579910
Mobil: +43 (0)650 3788030
mailto:christoph.schweiger@aon.at


Offizielle Presseaussendung des Österreichischen Rodelverbandes
zum tödlichen Unfall unseres Sportkollegen Nodar Kumaritaschwili aus Georgien

WHISTLER. Fassungslos hat die Olympia - Delegation des Österreichischen Rodelverbandes mit  Präsident Mag. Friedl Ludescher und Sportdirektor Markus Prock an der Spitze sowie die in Whistler anwesenden Athleten, Trainer und Betreuer des ÖRV den schrecklichen Unfall von Nodar Kumaritaschwili aus Georgien mit ansehen und zur Kenntnis nehmen müssen. Unsere Gedanken und unsere tiefe Anteilnahme gelten in diesen traurigen Stunden der Familie und den Angehörigen von Nodar sowie seinen Teamkollegen und Funktionären des georgischen Rodelverbandes und des Georgischen Olympischen Komitees.

Für die Olympia- Mannschaft des Österreichischen Rodelverbandes,

Mag. Friedl Ludescher                Markus Prock
    Präsident ÖRV                    Sportdirektor ÖRV

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