Nach einer sechsmonatigen Rodelpause sind die heimischen Kunstbahn-Asse zurück auf Eis. Die ersten elf Trainingstage wurden in Lillehammer und Sigulda abgespult, dabei standen die neuen Einheitsschlitten im Einsitzer auf dem Prüfstand.
„Wir haben gesehen, dass es in die richtige Richtung geht, das nimmt schon eine gewisse Last von den Schultern, denn die Schlittenumstellung basiert auf einem mehrjährigen, sehr intensiven Prozess. Entsprechend groß war auch die Anspannung vor den ersten Testfahrten“, so Cheftrainer Christian Eigentler, der sich auch mit der Rodeltechnik und Athletik seiner Schützlinge zufrieden zeigt. „Der Start ist gelungen, das war wichtig, jetzt gilt es dranzubleiben und weiter Vollgas zu geben.“
Bis zum Weltcupauftakt, Ende November in Winterberg, sind weitere 23 Eistage geplant. Die nächsten Test- und Trainingskilometer folgen in Igls, wo von 23.-26. Oktober die Homologierung des modifizierten Eiskanals erfolgt. Seitens Rodel Austria wurden für die technische Abnahme der Bahn die Einsitzer Lisa Schulte und David Gleirscher, sowie im Doppelsitzer Selina Egle/Lara Kipp und Thomas Steu/Wolfgang Kindl vorgeschlagen und vom Weltverband (FIL) nominiert. Nach der Homologierung wechselt das heimische Rodel-Team die Bahn, trainiert zuerst in Cortina und anschließend in Oberhof.
POSITIVE ERSTE EINDRÜCKE
